BB-Menü mit Allegro-OEB z39.50-Client

Bedienung unter dem Brandenburger Menü

Stand: 14.01.2010

Das Programm dient dazu, Datensätze aus fremden Bibliothekskatalogen über das Protokoll z39.50 in die eigene Datenbank zu übernehmen.

Programm starten

Der Start des z39.50-Clientprogrammes erfolgt über die Schaltfläche im BB-Menü. Dabei wird gleichzeitig die im Menü ausgewählte Datenbank für den Datenimport eingestellt.

Verbinden

Um eine Verbindung zu den angebotenen Datenbanken herzustellen, wählen Sie über das Menü Service/Verbinden eine der Datenbanken aus der Liste aus.

Suchen

Nach dem Herstellen der Verbindung zu einem entfernten Katalog öffnet sich das Suchfenster automatisch und die Fremddatenbank kann durchsucht werden.
 

Für weitere Suchanfragen öffnen Sie die Suchmaske über das Menü Service/Suchen oder mit STRG+F.
 

Tippen Sie den Suchbegriff in das entsprechende Feld ein und klicken Sie auf „Suchen".
 

Die Fremddatenbank wird nun durchsucht. Die Anzahl der gefundenen Treffer wird angezeigt und das Ergebnis wird zwischengespeichert. Ist die Treffermenge zu groß, kann diese über eine erneute Suche eingegrenzt werden. Tippen Sie, unter Beibehaltung der bestehenden Treffermenge, einen neuen Suchbegriff ein und klicken Sie dann auf „Durchsuchen". Die Treffermenge wird nun durchsucht.
 

Es besteht außerdem die Möglichkeit die Suche auf bestimmte Felder — Verfasser, Körperschaft, Titel, etc. — einzugrenzen. Wählen Sie dafür einen entsprechenden Filter aus.
 

Konnten Sie mit Ihrer Suchanfrage in der gewählten Datenbank keinen Treffer erzielen, wählen Sie eine andere Datenbank aus (Service/Verbinden). Das Suchfenster öffnet sich dann automatisch, der letzte Suchbegriff wurde im Recherchefeld beibehalten, sodass Sie lediglich auf „Suchen" klicken müssen, um die andere Datenbank zu durchsuchen. Die Treffer können anschließend exportiert, durchgesehen, nachbearbeitet und importiert werden. Es werden maximal 100 Treffer exportiert.
 

Das rote Ausrufezeichen in der Trefferliste kennzeichnet Titel, die eine Annotation (#190) enthalten. Treffer mit zwei roten Ausrufezeichen enthalten eine Annotation und eine Langbesprechung (#195).
 

Bearbeiten

Die exportierten Datensätze können vor dem Import im unteren Fensterbereich nachbearbeitet werden. Folgende Inhalte sollten hierbei unbedingt überprüft bzw. ergänzt werden:
 
  • Signatur (#060) - ist beim Import aus dem VOEB Brandenburg schon in der #060, bei Importen aus anderen Katalogen ändert man die #163 in #060
  • Medientyp (#574)
  • ISBN (#540). Bei den meisten Datenbanken wird die ISBN ohne Trennstriche übergeben. In diesen Fällen müssen die Trennstriche ergänzt werden.
  • Hauptsachtitel (#320), prüfen Sie, ob Artikel am Titelanfang in Nichtsortierzeichen gesetzt sind. Ist dies nicht der Fall, ergänzen Sie bitte die Nichtsortierzeichen „_ „ vor und nach dem Artikel. Dies gilt auch für alle weiteren Titelkategorien: 304, 310, 315, 341, 361, 380ff.
  • in der Umfangsangabe in Seiten prüfen Sie, ob hinter dem "S" ein Punkt (".") steht.


Beachten Sie, dass bei der Bearbeitung der Daten das vorgegebene Format eingehalten werden muss. Mit einem expliziten Zeilenumbruch (Eingabetaste) beginnt eine neue Kategorie. Dabei wird als erstes Zeichen ein '#' erwartet und anschließend eine dreistellige Kategorienummer.
 

Hinweis: Bei Kategorien, deren Text länger als eine Zeile ist, erfolgt der Zeilenumbruch automatisch, d. h. es darf nicht die Eingabetaste betätigt werden, sondern der Kategorietext muss fortlaufend eingegeben werden.
 

Änderungen müssen vor dem Import in die eigene Datenbank geprüft und übernommen werden. Dies erfolgt über den Menüpunkt Bearbeiten/Übernehmen (STRG+S). Fehlerhafte Änderungen am Datensatz werden nicht akzeptiert. Achten Sie auf die Hinweise im linken unteren Fensterrand. Das Einfügen einer Leerzeile führt beispielsweise dazu, dass die Daten nicht übernommen werden können. Es erscheint die Meldung „Fehlerhaftes Format". Korrigieren Sie den Fehler und wiederholen Sie anschließend den Schritt Bearbeiten/Übernehmen.

Importieren

Der aktuell angezeigte Datensatz wird über die Funktion "Datei - Importieren" (alternativ STRG+I) in die eigene Datenbank übernommen. Wird in der Datenbank ein Titel mit derselben Identifikation (Kategorie #000) gefunden, muss entschieden werden, ob er ersetzt werden soll oder ob eine Dublette erzeugt wird. Hat ein Titel noch keine Identifikation, wird nachträglich eine erzeugt. Voraussetzung ist, dass in der Datenbank ein Nummernstammsatz angelegt wurde. Ein Identnummernstammsatz kann in aLF-OEB-WIN 1.2 über die Funktion Benutzungsordnung angelegt werden.

Technische Informationen

Name und Verbindungsparameter der Datenbank werden beim Beenden des Programms in der Datei default.config gespeichert. Beim nächsten Programmaufruf wird dann versucht, diese Datenbank erneut zu öffnen. Die Datei default.config legt auch weitere Programmoptionen fest, die bei Bedarf geändert werden können (z. B. maximale Trefferzahl). Die Datei befindet sich im „Persönlichen Ordner" („Eigene Dateien" bzw. „Dokumente") im Unterverzeichnis allegro-OEB/Z3950/Config und wird beim Aufruf durch das Brandenburger Menü automatisch erstellt.
 

Die Verbindungsdaten der Anbieter befinden sich in den Dateien *.Z3950.config. Diese werden nach dem ersten Programmstart in den „Persönlichen Ordner" („Eigene Dateien" bzw. „Dokumente") in das Unterverzeichnis allegro-OEB/Z3950/Targets kopiert. Um weitere Quellen hinzuzufügen, muss nur eine entsprechende Datei angelegt werden. Achten Sie darauf, dass die Verbindung erfolgreich war. Nicht alle Datenbanken sind ständig erreichbar. Mögliche Probleme können auch auftreten, wenn Sie über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden sind oder eine Firewall verwendet wird. Für die Verbindung müssen bestimmte Ports freigeschaltet werden. Um welche Ports es sich dabei handelt, können Sie ebenfalls den Verbindungsdaten der Anbieter entnehmen.
 

Um weitere Server ansprechen zu können, doppeln Sie eine der vorhandenen Konfigurationsdateien, benennen sie entsprechend um und tragen dann die passenden Informationen ein. Verwenden Sie dazu das Programm "Notepad" (Editor).

 

Artikel zuletzt bearbeitet am: 25.05.2017 21:02